Stadtstaat

Hamburg

Als Stadtstaat wird eine Stadt im Rang eines Bundeslandes bezeichnet. Deutschlands 16 Bundesländer sind also genau genommen 13 Bundesländer und drei Stadtstaaten. Die drei Stadtstaaten sind Berlin, Hamburg und Bremen. Dabei ist Bremen ein Sonderfall, weil der Stadtstaat Bremen aus Bremen und Bremerhaven besteht, also genau genommen ein Zwei-Städte-Staat ist.

Berlin

Berlin ist die Deutsche Bundeshauptstadt, hat 3,4 Mio. Einwohner und das Autokennzeichen B. Berlin ist ein Stadtstaat, gilt also als eigenes Bundesland. Berlin wird erstmals 1244 erwähnt.
Die Stadt wuchs schnell und damit ihre politische Bedeutung. Lange zeit gab es eine Union mit der auf der anderen Seite der Spree liegenden Stadt Cölln. Im Laufe der Geschichte wurde Berlin durch Eingemeindung von Vororten immer größer. Der Ostteil der Stadt war bis zur Wiedervereinigung die Hauptstadt der DDR. Berlin ist umgeben vom Bundesland Brandenburg.
Ein Zusammenschluss mit dem Bundesland Brandenburg gilt als gemeinsames, langfristiges Ziel.

Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat 1,8 Mio. Einwohner und das Autokennzeichen HH. Hamburg ist ein Stadtstaat, gilt also als eigenes Bundesland.
Die Geschichte Hamburgs geht zurück auf den Bau der Hammaburg im Jahr 810. Im zwölften Jahrhundert entwickelte sich Hamburg auch dank des Hafenrechts zu einer bedeutenden Handelsstadt. Seit 1216 gibt es in Hamburg einen Senat. Im 14. Jahrhundert trat Hamburg der Hanse bei.
Eine Fusion mit dem Bundesland Schleswig-Holstein wurde immer wieder diskutiert, wird aber wohl nicht umzusetzen sein.

Bremen

Die Freie Hansestadt Bremen und Bremerhaven haben 547.000 bzw. 115.000 Einwohner und das Autokennzeichen HB. Bremen ist ein Stadtstaat, zu dem auch Bremerhaven gehört, gilt also als eigenes Bundesland. Bremerhaven wurde 1827 gegründet, als ein Seehafen für die Stadt Bremen angelegt wurde.
Bremens Geschichte geht bis ins achte Jahrhundert zurück. Schon früh wurde Bremen durch die Lage an der Weser zum wichtigen Handelsplatz. Im 13. Jahrhundert erfolgte der Beitritt zur Hanse. Im 17. Jahrhundert wurde ein künstlicher Hafen gebaut. Im 19. Jahrhundert wurde Bremen, auch durch die Gründung Bremerhavens, zu einem wichtigen Umschlagplatz für den Überseehandel. Den Bundesland-Status hat Bremen seit 1949.
Eine Fusion mit dem Bundesland Niedersachsen ist schon mehrfach in der Diskussion gewesen, gilt aber als unwahrscheinlich.

Freistaat

In Deutschland gibt es drei Bundesländer, die sich als Freistaat bezeichnen. Neben dem Freistaat Bayern sind dies der Freistaat Sachsen und der Freistaat Thüringen.
Die Bezeichnung „Freistaat“ wurde erstmals im 18. Jahrhundert gebraucht. Freistaat bedeutete, dass die betreffende Region nicht von einem Monarchen, sondern einem gewählten Volksvertreter regiert wurde.
Nach 1918 gab es in Deutschland zahlreiche Freistaaten, Volksstaaten und Republiken. Die meisten wurden später in Bundesländern zusammengefasst. Bayern blieb seit 1918 ein Freistaat, Sachsen wurde mit der Wiedervereinigung 1990 zum Freistaat, Thüringen folgte 1993.

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