Dessau: Bauhaus und Meisterhäuser

Dessau
Copyright: Stadtarchiv Dessau / Fotograf: Sebastian Kabs

Fast auf den Tag genau 70 Jahre nach der Einweihung des Gropiusgebäudes in Dessau sind die Bauhausstätten in Dessau und Weimar im Dezember 1996 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden.

In der offiziellen Begründung der UNESCO heißt es: "Das Bauhaus mit seinen Stätten in Weimar, Thüringen, und Dessau, Sachsen-Anhalt, steht für die sogenannte Bauhaus-Schule der Architektur, die zwischen 1919 und 1933 revolutionäre Ideen der Baugestaltung und Stadtplanung durchsetzte. Die Bauten der Bauhaus-Professoren von Walter Gropius bis Hannes Meyer, Lazlo Moholy-Nagy bis Wassily Kandinsky begründeten den Bauhaus-Stil, der die Architektur des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt hat."

In Dessau war die "Hochschule für Gestaltung" ein Pilgerort für die Crème der Avantgarde. Walter Gropius, Gründer, Organisator und Propagandist der Einrichtung, entwarf das Gebäude, das 1926 eingeweiht wurde. Das Dessauer Bauhaus zählt zu den Inkunabeln der Moderne. Von hier aus trat die neuzeitliche Gestaltung, die Idee der Moderne in Architektur und Design ihren Siegeszug an. Die "Meisterhäuser" in Dessau verkörpern den Bauhaus-Stil: kubische Gestaltung, ökonomische Raumaufteilung und -erschließung, vertikale und horizontale Fensterbänder, außen weiß, innen nach den individuellen Vorgaben der "Meister" farbig. Die Einrichtung stammte aus den Werkstätten des Bauhauses. Sie waren zugleich Künstlerhäuser und Musterbauten.

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